ION - Kinder- und Jugendhilfe​ Hollenberg

Die Inobhutnahme richtet sich an Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren, die sich in einer schwierigen Lebenslage befinden, die einer kurzfristigen Krisenintervention bedarf.

Die Inobhutnahme für Jugendliche ist eine Maßnahme für Familien in Krisensituationen, die Auswege und neue Perspektiven ermöglicht, und/oder den Jugendlichen Schutz vor Gefährdung, Vernachlässigung und Missbrauch bietet.

Wir bemühen uns um flexible und individuelle Hilfen für die Jugendlichen und ihre Familien und verstehen uns als Wegbegleiter*innen der Jugendlichen, die sich in einer schwierigen und oft unüberschaubaren Lebenssituation befinden. Eltern werden – so weitgehend wie möglich – an der Perspektiventwicklung beteiligt und aktiv in diese Prozesse einbezogen.

Die Verweildauer in unserer Inobhutnahme kann von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten reichen. Während des Aufenthalts in der Inobhutnahme-Gruppe sollen funktionierende Bezüge, wie etwa der bisherige Schulbesuch oder bestehende soziale Kontakte, erhalten bleiben. Gleichzeitig müssen oft neue Perspektiven entwickelt und neue Wege eröffnet werden.

Dies bedeutet für jeden Jugendlichen etwas anderes. Daher wird im Rahmen der Unterbringung bei uns für jede und jeden Jugendlichen individuell geprüft, wie sie oder er an Gruppenregeln und Tagesstrukturen herangeführt werden kann.

SICHERER ORT, AN DEM PERSPEKTIVEN BEGINNEN

Dabei steht das individuelle Tempo jedes einzelnen Jugendlichen im Mittelpunkt: Es geht nicht um Anpassung, sondern um Entwicklung, Sicherheit und neue Chancen. Die Kinder- und Jugendhilfe Hollenberg versteht ihre Inobhutnahme nicht als Endpunkt, sondern als Neuanfang – als Ort, an dem junge Menschen Schutz erfahren, Perspektiven entwickeln und Zuversicht zurückgewinnen können.

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ION Inobhutnahmegruppe für Jugendliche

Konzeptspezifische Leistungsmerkmale:

Erziehungsleiterin

Corinna Laureys Erziehungsleiterin

Ansprechpartnerin

Das sagt die Erziehungsleitung FRAU Laureys über die inOBHUTNAHMEGRUPPE FÜR JUGENDLICHE

Die Inobhutnahme Gruppe ist der sichere Ort, an den die Jugendlichen, die aus den unterschiedlichsten Krisensituationen kommen, zur Ruhe kommen können. Bei uns können sie ankommen und Sicherheit erfahren. Die pädagogische Begleitung beginnt mit Auffangen und Stützen bis hin zum Finden der passenden Perspektive.

Übersicht

FREIE PLÄTZE

Sie suchen einen freien Platz in unserer Einrichtung? Finden Sie hier eine Übersicht zu unseren verfügbaren Plätze. Die Liste wird regelmäßig wöchentlich aktualisiert. Der aktuelle Bearbeitungsstand ist über der Tabelle. vermerkt. Zudem finden Sie in der Liste Ihre*n zuständige*n Ansprechpartner*in aus unserem Leitungsteam.

unsere

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Unser

FaQ - FRAGEN UND aNTWORTEN

Die Inobhutnahme-Gruppe ist ein pädagogisch und psychologisch begleitetes Intensivangebot für Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren, die sich in einer akuten Krise befinden. Sie dient dem Schutz, der Stabilisierung und der Orientierung in einer belastenden Lebensphase und ermöglicht gemeinsam mit dem Helfersystem die Entwicklung neuer Perspektiven.

Eine Inobhutnahme wird notwendig, wenn Jugendliche durch familiäre Konflikte, Vernachlässigung, Gewalt oder andere Krisen nicht mehr sicher zu Hause leben können. Sie bietet kurzfristig Schutz und Entlastung, bis die Situation gemeinsam mit Fachkräften und Familie geklärt ist.

Die Verweildauer ist individuell und kann von einigen Tagen bis zu mehreren Monaten dauern. Ziel ist immer, möglichst schnell eine passende Perspektive zu entwickeln – sei es eine Rückkehr in die Familie, eine Pflegefamilie, eine stationäre Wohngruppe oder eine Verselbständigungsmaßnahme.

Das pädagogische Team arbeitet intensiv, empathisch und strukturiert mit den Jugendlichen. Sie erhalten eine verlässliche Alltagsstruktur, individuelle Förderung und emotionale Begleitung. Darüber hinaus stehen psychologische Beratung und falls notwendig externe therapeutische Unterstützung zur Verfügung.

Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist ein zentraler Bestandteil der Arbeit. Wo immer möglich, werden Eltern in Gespräche, Planungsprozesse und Perspektiventwicklungen eingebunden. Ziel ist, Familien zu stärken und, wenn es dem Wohl des Jugendlichen entspricht, eine Rückkehr in das familiäre Umfeld vorzubereiten.

Das Ziel ist die Stabilisierung in einer akuten Krise und die Klärung der weiteren Lebensperspektive. Jugendliche sollen erfahren, dass sie nicht allein sind, und lernen, eigene Ziele zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen. Die Maßnahme bietet damit nicht nur Schutz, sondern auch einen Neuanfang mit Zukunftsperspektive.

Kriseninterventionsgruppen – wie die Inobhutnahme – sind auf kurz- bis mittelfristige Unterbringung ausgelegt. Sie dienen der sofortigen Hilfe in akuten Notlagen, zum Beispiel bei familiären Krisen, Konflikten oder Gefährdungssituationen. Das Ziel ist die Stabilisierung des Jugendlichen, der Schutz in einer sicheren Umgebung und die Klärung einer langfristigen Perspektive gemeinsam mit Familie, Jugendamt und Fachkräften.
Stationäre Wohngruppen hingegen sind auf mittel- bis langfristige Begleitung angelegt. Sie bieten Jugendlichen und Kindern ein stabiles Zuhause auf Zeit, in dem sie pädagogisch begleitet, gefördert und in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gestärkt werden. Hier steht nicht die akute Krise im Vordergrund, sondern die kontinuierliche Entwicklung, Beziehungsgestaltung und Verselbstständigung.

Kurz gesagt: Krisenintervention sichert und stabilisiert, stationäre Jugendhilfe begleitet und entwickelt.